Bewertungssysterm

BEWERTUNGSSYSTEM: :-)) 5 Sterne :-) 4 Sterne :-/ 3 Sterne :-( 2 Sterne :-(( 1 Stern
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Mittelmäßig :-/



Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: Piper Verlag (12.Juli 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492258123

Perfekter Spannungsbogen :-)



Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Droemer/Knaur (1.Juni 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426198517

Gleich vorweg: Ich habe noch nicht alle Fitzek Romane gelesen, bisher war ich zwiegespalten, einerseits finde ich die Stories selbst sehr gut und phantastisch geplottet, andererseits habe ich regelmäßig ein Problem mit den Hauptprotagonisten. Das ist bei Alexander Zorbach nicht viel anders. Der arbeitet bei einer Zeitung, wo er weiterhin auf Verbrecherjagd ist, nachdem er seinen Beruf als Polizist nach einem traumatischen Erlebnis aufgeben muss. Während ich den Spannungsbogen gut gemacht finde, fehlt mir das Verständnis für Zorbachs Handlungsweise. Auch die Motive der anderen Figuren sind immer vage, man hat das Gefühl, sie tun das, was der Autor für die Story braucht. Dadurch bekommt man manchmal so ein Reißbrettgefühl. Dennoch (oder deshalb) ist alles gut durchdacht und man findet sich durchaus in einem Lesesog wieder. Was ich mir aber zum ganz großen Lesegenuss noch wünschen würde, das wären fleischigere und blutigere Helden, mit denen man von vorne bis hinten mitleiden kann.
Ansonsten vier gute Spannungspfeile für Sebastian Fitzek und seinen Augensammler!

Kurzweilig :-)




  • Broschiert: 362 Seiten
    Verlag: Carlsen; Auflage:1 (April 2010)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3551520070

Eigentlich Urlaubslektüre meiner Tochter habe ich Numbers dann auch gelesen, immerhin waren die Besprechungen dazu wirklich ausgezeichnet. Anfangs hatte ich etwas Probleme mit der "Jugendsprache", die sehr intensiv und flapsig geschrieben ist. Das lässt aber später nach, außerdem bin ich ja nur bedingt Zielgruppe.
Die Jugendlichen, deren Leben hier durch Jems außergewöhnliche Gabe aus den Fugen gerät, sind von Frau ward exzellent geschrieben. Sie sind weit vom Klischee entfernt und berühren durch ihr Außenseitertum. Kein blasser Abklatsch davon wie Erwachsene sich Jugendliche vorstellen, sondern gut charakterisierte, glaubwürdige Helden, in deren Haut man bald steckt. Respekt. Der Spannungsaufbau ist nicht ganz thrillertypisch und erinnert zeitweise an Roadmovies und Fluchtstories, aber immerhin bleibt man durchgehend dran und will wissen, wie es weiter geht. Das Ende ist dann sehr kunstvoll gesetzt, die Fortsetzung auf Englisch ja schon erschienen.
Vier Spannungspfeile von mir für sehr kurzweilige und starke Lektüre!

Klassisch gut! :-))



Broschiert: 459 Seiten
Verlag: Ullstein; Auflage: 1 (Juni 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548263100

Friedhof der Kuscheltiere ist ein Roman, den man immer wieder lesen kann und der dennoch jedesmal das Grauen erzeugt, weil die Basis der Geschichte etwas ist, das einem - besonders als Haustierbesitzer - so nahe geht. Grauen wird umso größer, wenn es aus dem Alltag kommt und nicht in Form böser Monster in unser Bewusstsein dringt, sondern als etwas, das jedem von uns zustoßen könnte. So ist es Louis Creed zwar unheimlich, den überfahrenen Kater seiner Tochter auf einem alten Tierfriedhof zu begraben und ihn ins Leben zurückkehren zu sehen - verändert, aber doch, immerhin, lebendig - doch es ist auch etwas, das wahrscheinlich die meisten von uns tun würden. Wer ist nicht gerne Herr über den Tod, wer würde nicht alles dafür geben, dem Verlust zu entkommen. So nimmt das Unheil seinen Lauf und die Creeds geraten in ein unaufhaltsames Rad des Grauens, das niemand so perfekt aufbauen und schildern kann wie Stephen King, der nicht zu unrecht Meister dieses Genres ist. Große Empfehlung für alle die, dich qualitativ hochwertige Horrorliteratur auf der Basis ungewöhnlicher Ideen zu schätzen wissen! 5 Spannungspfeile für grandiose Arbeit!

Es funktioniert! :-))




Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Droemer Knaur (2. Juni 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426198479

Bei deutschsprachigen Thrillerauroren ist man immer etwas skeptisch, ob das Feuer überspringt. Viele deutsche Autoren versuchen, mit Anglizismen oder gar amerikanischen Schauplätzen das Problem der Gewohnheit zu umgehen. Nicht so Sebastian Fitzek. Sein Berlin ist ein lebendiger, faszinierender und einem deutschen Leser durchaus vertrauter Schauplatz. In Fitzeks Geschichten wiederum gibt es keine Abstriche, er ist bereits ein ganz großer seines Genres und weiß einen Spannungsbogen kunstvoll zu führen. Von der ersten Seite an zieht er den Leser in die Welt seines Protagonisten Marc Lucas (man kann wohlwollend darüber hinweg sehen, dass Fitzek seine Namen bereits dem internationalen Markt anpasst) und lässt ihn keine Sekunde los. Mit sicherem Griff führt er einen von einer Überraschung zur nächsten, baut seine Auflösung gekonnt auf und zieht am Ende ein As aus dem Ärmel. Mag sein, dass man insgeheim mit einem spektakuläreren Schluss gerechnet hätte, aber es ist ein schlüssiger Schluss für einen Psychothriller, alles andere würde schon Richtung Science Fiction gehen, daher war er als solcher zufriedenstellend. Interessant fand ich die bereits häufig diskutierten Anspielungen auf andere Fitzek-Romane, im Fall von Splitter ein Rückblick auf den Seelenbrecher und ein Ausblick auf den Augensammler. Das hat durchaus eine Logik in der Geschichte, daher hat es mich nicht gestört.
In jedem Fall fünf deutliche Spannungspfeile für Sebastian Fitzek!

Stephen King in Bestform! :-))




Gebundene Ausgabe: 1280 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (16. November 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453266285

Im Nachwort schreibt Stephen King, dass die Idee für den Roman aus 1976 stammt. Und genau das ist die Stärke dieses fulminanten Romans. Das ist nämlich wieder der Stephen King, der in Derry und Little Rock gewütet hat, der Epen wie ES, THE STAND und IN EINER KLEINEN STADT geschrieben hat, der King, dem es mühelos gelingt, den Horror aus dem Menschenherz zu nehmen. Monster braucht er dafür keine. Der Mensch selbst, insbesondere der Kleinstadtbewohner, kann selbst zum Monster werden, wenn die Welt sich nur ein wenig verändert. Und das tut sie in DIE ARENA. Eine unsichtbare Kuppel verschließt den kleinen Ort Chester's Mill von der Außenwelt. Darunter breitet sich innerhalb weniger Tage eine Hölle menschlichen Wahnsinns aus.
Kaum einem Autor gelingt es, derart feine Charakterstudien zu entwerfen und nur durch diese, ohne viel Extraspektakel, eine so spannende Geschichte auszubreiten. Dafür gibt es 5 Spannungspfeile und eine begeisterte Leseempfehlung.