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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Droemer Knaur (2. Juni 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426198479

Bei deutschsprachigen Thrillerauroren ist man immer etwas skeptisch, ob das Feuer überspringt. Viele deutsche Autoren versuchen, mit Anglizismen oder gar amerikanischen Schauplätzen das Problem der Gewohnheit zu umgehen. Nicht so Sebastian Fitzek. Sein Berlin ist ein lebendiger, faszinierender und einem deutschen Leser durchaus vertrauter Schauplatz. In Fitzeks Geschichten wiederum gibt es keine Abstriche, er ist bereits ein ganz großer seines Genres und weiß einen Spannungsbogen kunstvoll zu führen. Von der ersten Seite an zieht er den Leser in die Welt seines Protagonisten Marc Lucas (man kann wohlwollend darüber hinweg sehen, dass Fitzek seine Namen bereits dem internationalen Markt anpasst) und lässt ihn keine Sekunde los. Mit sicherem Griff führt er einen von einer Überraschung zur nächsten, baut seine Auflösung gekonnt auf und zieht am Ende ein As aus dem Ärmel. Mag sein, dass man insgeheim mit einem spektakuläreren Schluss gerechnet hätte, aber es ist ein schlüssiger Schluss für einen Psychothriller, alles andere würde schon Richtung Science Fiction gehen, daher war er als solcher zufriedenstellend. Interessant fand ich die bereits häufig diskutierten Anspielungen auf andere Fitzek-Romane, im Fall von Splitter ein Rückblick auf den Seelenbrecher und ein Ausblick auf den Augensammler. Das hat durchaus eine Logik in der Geschichte, daher hat es mich nicht gestört.
In jedem Fall fünf deutliche Spannungspfeile für Sebastian Fitzek!

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